Günstig telefonieren

Inzwischen gibt es in Deutschland eine ganze Reihe guter und günstiger Telefonanbieter. Obwohl aktuell alles andere teurer wird, gehen die Preise für Internet und Telefon in den Keller. Günstige Doppelflatrates gibt es schon für unter 25 Euro im Monat – der Kunde kann monatlich soviel surfen und telefonieren, wie er will und behält dabei die komplette monatliche Kostenübersicht.

IP-Telefonie

Doch neben den günstigen Doppel-Flatrateangeboten gibt es noch anderer Möglichkeiten, um günstig zu telefonieren. Internet-Telefonie (VoIP) setzt sich nicht nur in Deutschland immer mehr durch. Der Vorteil von VoIP liegt vor allem darin, dass man mit der entsprechenden Software weltweit kostenlos telefonieren kann.

Voraussetzung für IP-Telefonie ist ein entsprechend schneller Breitbandanschluss. Eine schnelle DSL-Verbindung ist notwendig, um die Sprache in einer guten Qualität übertragen zu können. Für den DSL-Flatrate- bzw. Volumentarif entfallen natürlich Kosten.
Verfügt Ihr heimischer Rechner noch nicht über eine „Freisprechanlage“, benötigen Sie für die IP-Telefonie ein Headset. Dieses erhält man in jedem HiFi-Geschäft schon für unter 10 Euro.

Funktionsweise von IP-Telefonie

Wie beim „herkömmlichen“ Telefonieren über die Telefonleitung teilt sich die IP-Telefonie in drei Prozesse auf: Dem Verbindungsaufbau, der Gesprächsübertragung und dem Verbindungsabbau. Im Gegensatz zur klassischen Telefonie gibt es bei VoIP allerdings keine Leitungen, die durchgeschaltet werden müssen. Die Sprache wird hier digitalisiert in kleinen Daten-Paketen wiedergegeben.

Man unterscheidet zwischen zwei Arten der IP-Telefonie:
Bei der „Standardvariante“ wird vom heimischen PC mit der entsprechenden VoIP-Software telefoniert, die man sich im Internet kostenlos herunterladen kann. Die alternative VoIP-Variante kommt auch ohne einen Computer aus. Hier wird ausschließlich eine bestimmte Hardware benötigt, um mit einem anderen IP-Telefonierer über das Internet verbunden zu werden.